Kulturpolitikerin Fiedler: "Kulturelle Bildung wichtiges Ziel sächsischer Landespolitik"

In der Landtagssitzung am vergangenen Donnerstag war die Große Anfrage von CDU und FDP zum Thema "Kulturelle Bildung im Freistaat Sachsen" und die Antwort der Staatsregierung Gegenstand der Debatte.

Dazu erklärt Aline Fiedler, kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion: "Über die durch die Große Anfrage angeregte und notwendige Diskussion, die entstandene Kreativität und die gegebenen Impulse freuen wir uns. Sie soll unser Anliegen unterstützen, mehr Menschen für Kultur zu begeistern, Lust auf Kultur zu wecken, Freude an Kultur zu vermitteln und unser gemeinsames kulturelles Erbe lebendig halten. In Sachsen gibt es dafür eine sehr gute Basis, das ist ein Erfolg der Kulturpolitik der vergangenen Jahre. Sie weiterzuentwickeln, ihr Potenzial zu nutzen, war und ist ein wichtiges Ziel der sächsischen Landespolitik. Wir werden in unserem Anliegen als Kulturpolitiker nicht nachlassen, die Bedingungen dafür zu schaffen, dass Kultur altersunabhängig erlebt und auch selbst ausgeführt werden kann. Zumal kulturelle Bildung helfen kann, ein neues und breiteres Publikum für Kunst zu gewinnen und bietet die Chance, Menschen unterschiedlicher Altersgruppen zusammenzubringen. Deshalb sind die Zugänge für kulturelle Bildung weiter zu öffnen und die Einrichtungen dabei zu unterstützen, ihre Konzeptionen in diese Richtung weiterzuentwickeln. Kulturelle Bildung ist eine Querschnittsaufgabe zwischen Bildungs-, Sozial- und Kultureinrichtungen."

 

Der 70-seitige Antwortenkatalog der Staatsregierung gibt einen umfassenden Überblick über die zahlreichen Angebote in der kulturellen Bildung des Freistaates und der Kommunen. Gleichzeitig wird deutlich, dass über das Kulturraumgesetz und die Haushaltsstelle "Kulturelle Bildung" hinaus im Freistaat kulturelle Bildung unterstützt wird. "Die Antwort erfasst die Spannweite des Themas - von frühkindlicher Bildung, Schule, Erziehung, Jugendarbeit bis hin zur Erwachsenenbildung - und es ist eine gute Ausgangsbasis für die weitere Arbeit", so Fiedler.

   
Oliver Fritzsche - Ihr Oberbürgermeisterkandidat