Koalition fordert konsequentere Drogenbekämpfung. „Mit helfender und harter Hand gegen Crystal“

Die Koalitionsfraktionen von CDU und FDP sagen der Modedroge Crystal in Sachsen den Kampf an. In einer am Mittwoch von der Koalition beantragten Debatte betonten die Innen- und Sozialpolitiker die gesamtgesellschaftliche Aufgabe bei diesem Vorhaben.

Dazu erklärt Christian Hartmann, amtierender Vorsitzender des Arbeitskreises Innenpolitik der CDU-Landtagsfraktion:
„Den Kampf gegen die extrem gefährliche Droge Crystal können nicht nur allein die Polizei und Justiz führen. Die Vollzugsbehörden brauchen die Unterstützung der Politik, aber auch von Schulen, medizinische und soziale Einrichtungen sowie Elternhäuser. Wir benötigen für die Zukunft ein Gesamtkonzept, das auf drei Säulen steht. 1. die Information mit Aufklärung über Medien, Internet und Schulen, 2. die schnelle und kompetente Beratung und Behandlung der Drogenabhängigen und 3. die Repression mit einer noch konsequenteren Verfolgung und Bestrafung der Dealer durch Polizei und Justiz. Der von der Sächsischen Staatsregierung zu Beginn dieses Monats vorgestellte 10-Punkte-Plan zur Bekämpfung des Crystal-Konsums ist deshalb ein erster Schritt in die richtige Richtung."

Der sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Alexander Krauß ergänzt: „Drogen wie Crystal zerstören Menschen. Nicht nur die Abhängigen, sondern auch die Familien sowie Kollegen- und Freundeskreise. Deshalb müssen wir mit helfender und harter Hand gegen diese Droge vorgehen. Die helfende Hand reichen wir den Abhängigen und ihren Familien durch umfassende Beratungsangebote. Die Betreiber der Drogenküchen und -dealer müssen die harte Hand des Gesetzes spüren. Die Ankündigung der Staatsregierung, den Suchtberatungsstellen 1,4 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung zu stellen, begrüße ich sehr. Weil viele Crystalkonsumenten auch noch weitere Drogen nehmen ist es wichtig, die Beratung der Abhängigen ganzheitlich zu betreiben."

   
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