CDU-Sonderparteitag beschließt Annahme des Koalitionsvertrages ohne Gegenstimme

Der 5. Sonderparteitag der Sächsischen Union hat am heutigen Abend in Radebeul ohne Gegenstimme die Annahme des gemeinsamen Koalitionsvertrages von CDU und SPD Sachsen für diese Legislaturperiode bis 2019 beschlossen. Der Landesvorsitzende der Sächsischen Union, Ministerpräsident Stanislaw Tillich, bedankte sich bei den rund 200 Delegierten für die große Zustimmung. In seiner Rede an den Parteitag lobte Stanislaw Tillich die nach vier Wochen intensiven Verhandlungen erzielten Ergebnisse und den vorliegenden Koalitionsvertrag: „Wir sehen unseren Auftrag darin, Sachsen weiter zu einer guten Heimat zu machen für alle Menschen, die hier leben. Dieser Koalitionsvertrag ist eine gute Grundlage dafür. Er trägt unsere Handschrift. Was wir vor der Wahl versprochen haben, das machen wir jetzt. Wir halten Wort!“

Der CDU-Landesvorsitzende bedankte sich bei allen, die an der Erarbeitung des Koalitionsvertrages beteiligt waren: „In den vergangenen Wochen haben wir intensiv miteinander diskutiert und hart gerungen. Wir haben uns nichts geschenkt. Mein Dank gilt allen, die sich dabei eingebracht haben, und sogar ihren Urlaub nicht angetreten haben. Nie zuvor waren Partei und Fraktion so breit und umfassend in die Erarbeitung eines Koalitionsvertrages eingebunden. Es ging und geht um die Zukunft des Landes.“

Eine weiterhin gute Bildung und ein hohes Maß an Sicherheit in Sachsen, eine gute Vernetzung in allen Bereichen, weiter sinkenden Arbeitslosenzahlen und Sachsen als eine gute Heimat für alle, die hier leben, skizzierte Tillich als die Schwerpunkte der Arbeit. Auch für sich persönlich und seine Rolle als sächsischer Ministerpräsident in den kommenden fünf Jahre hat Stanislaw Tillich bereits konkrete Vorstellungen: „In den vergangenen Jahren war es meine Aufgabe als Ministerpräsident, das Land sicher durch die Nachwehen der weltweiten Wirtschaftskrise zu führen. Gleichzeitig ging es darum, die Strukturen unseres Freistaates von einem „jungen“ zu einem „erwachsenen“ Land zu entwickeln. Nun wird meine Aufgabe sein, einen Schritt weiter zu gehen und Sachsen als erfolgreiche Region in Europa und der Welt zu verankern. Stark in der Heimat und vernetzt mit der Welt, das ist mein Ziel. Ich bin überzeugt: Das ist der richtige Weg, um Sachsens Zukunft zu gestalten.

Ich will Ministerpräsident aller Sachsen sein. Für unseren Freistaat. Und deshalb verspreche ich: Ich werde mit voller Kraft und ganzem Herzen für unser Land arbeiten.“