Geert Mackenroth zum neuen Sächsischen Ausländerbeauftragten gewählt. Kupfer: „Eine Schlüsselposition für die weitere Entwicklung unseres Landes“

Der Sächsische Landtag hat heute Geert Mackenroth zum „Ausländerbeauftragten/Integrationsbeauftragten“ im Freistaat gewählt. Insgesamt votierten 80 von 122 Parlamentariern für den  64-jährigen CDU-Abgeordnete aus Riesa.

„Ich gratuliere Geert Mackenroth zu seiner heutigen Wahl zum Sächsischen Ausländerbeauftragten/Integrationsbeauftragten. Ich bin mir sicher, dass er das Amt mit dem notwendigen Engagement und Sachverstand ausübt, sagte  Frank Kupfer, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion unmittelbar nach der Wahl. „Geert Mackenroth ist für das Amt außerordentlich gut geeignet und hat die volle Unterstützung der CDU-Landtagsfraktion. Ich wünsche mir, dass er diese Unterstützung von allen Fraktionen des Sächsischen Landtages, aber auch den Kommunen, Vereinen, Verbänden und nicht zuletzt von den Bürgerinnen und Bürgern im Freistaat für seine verantwortungsvolle Arbeit erhält. Angesichts Tausender Menschen, die derzeit in Sachsen auf die Straße gehen, um ihre Sorgen über wachsende Asylbewerber- und Flüchtlingszahlen zum Ausdruck zu bringen, ist das dringend notwendig“, so Kupfer weiter.

Nach den Vorstellungen des Fraktionsvorsitzenden muss der Sächsische Ausländerbeauftragte gemeinsam mit der Politik die Integrationspolitik in Sachsen noch besser erklären und transparenter machen. „Sachsen braucht Zuwanderung, um sich wirtschaftlich noch besser entwickeln zu können und die Herausforderungen der demografischen Entwicklung zu meistern. Gleichzeitig müssen wir es vermeiden, dass sich im Freistaat Parallelgesellschaften bilden. Dazu sind stärkere Integrationsbemühungen sowohl aufseiten der Migranten als auch in der breiten Gesellschaft nötig. Vor diesem Hintergrund nimmt der Sächsische Ausländerbeauftragte eine Schlüsselposition für die weitere Entwicklung unseres Landes ein“, betonte Kupfer.

Gleichzeitig bedankte sich Frank Kupfer bei Mackenroths Vorgänger, Prof. Dr. Martin Gillo. „Er hat das Amt nachhaltig geprägt. Gillo war Mahner und Visionär zugleich und hat deutlich gemacht, dass Integration immer zwei Seiten hat. Migranten müssen sich integrieren und die Gesellschaft muss bereit sein, Zuwanderer aufzunehmen. Mit dem „Heim-TÜV“ für Gemeinschaftsunterkünfte für Asylsuchende, hat Martin Gillo ein deutschlandweit anerkanntes und viel gelobtes Verfahren entwickelt, welches die Unterbringungsbedingungen transparent erfasst. Die menschenwürdige Unterbringung von Asylsuchenden ist im Freistaat Sachsen ein zentrales Anliegen“, so Kupfer.

Ein Abgeordnetenmandat ist in Sachsen Voraussetzung für das Amt, des Ausländerbeauftragten. Prof. Dr. Martin Gillo war bei der Landtagswahl am 31. August dieses Jahres nicht wieder angetreten.

   
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