CDU-Innenpolitiker Fritzsche zur Asylnotunterkunft in Böhlen: „Vertrauensvolle und frühzeitige Kommunikation wichtig. Betreiberauswahl mit notwendigem Augenmaß“

Zu der Einrichtung einer Notunterkunft für Asylbewerber in der Stadt Böhlen (Landkreis Leipzig) durch die Landesdirektion Sachsen erklärt der Wahlkreisabgeordnete und stellvertretender Vorsitzende des Arbeitskreises für Innenpolitik der CDU-Landtagsfraktion Oliver Fritzsche: 
„Für die Unterbringung von Asylsuchenden in Sachsen tragen der Freistaat und die dafür zuständigen Kommunen gemeinsame Verantwortung.

In Anbetracht der steigenden Asylbewerberzahlen muss der Freistaat seine Erstaufnahmeeinrichtungen um entsprechende Kapazitäten erweitern – zweifelsohne eine immense Herausforderung.

Dies bedarf einer vertrauensvollen und frühzeitigen Kommunikation mit den kommunalen Entscheidungsträgern sowie einer koordinierten Abstimmung. Die wiederholt überraschende Ankunft von Asylbewerbern in Böhlen wurde erst kurzfristig der Stadt und dem Landkreis gegenüber mitgeteilt. Die Kritik der kommunalen Entscheidungsträger kann ich insofern nachvollziehen.

Die Auswahl eines Hotels als Notunterkunft, dessen Betreiber als früheres führendes Republikaner-Mitglied keinen Hehl aus seiner Einstellung gegenüber Asylbewerben und Menschen mit Migrationshintergrund macht, kann ich nicht nachvollziehen. Bei der Auswahl entsprechender Einrichtungen muss definitiv mehr Augenmaß bei der Betreiberauswahl gelegt werden.“