CDU-Sportexperte: „Chaoten haben im Sport nichts zu suchen. Neue Wege bei Sicherheit im Fußball notwendig“

Am 15. Juni haben Anhänger des Fußball-Oberligisten 1. FC Lok Leipzig beim Spiel gegen FC Rot-Weiß Erfurt II in Thüringens Landeshauptstadt so massiv randaliert, dass es 31 Verletzte gab und das Spiel in der 75. Minute abgebrochen wurde.

Dazu erklärt der Leipziger CDU-Landtagsabgeordnete und sportpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Wolf-Dietrich Rost: „Ich verurteile die Gewalt von einigen LOK-Anhängern im Erfurter Steigerwald-Stadion vom vergangenen Sonntag auf Schärfste. Derartige Chaoten haben im Sport nichts zu suchen. Das sind keine Fans, denen der Fußball oder Sport wirklich am Herzen liegt, sondern dumpfe Gewalttäter, die schnell ermittelt und verurteilt werden müssen.

Der Verein LOK Leipzig und generell der Fußball in Ostdeutschland kämpft seit Jahren um ein besseres Image mit vielen Bemühungen vonseiten der Vereine, der Ehrenamtlichen und der Politik. Dann kommen 30 Chaoten und zerschlagen wortwörtlich die positiven Entwicklungen der letzten Jahre. Diese blinde Zerstörungswut hat nichts, aber auch gar nichts mit Sport zu tun.

Es kann doch nicht sein, dass Stadien zu Hochsicherheitsburgen umgebaut werden und Hundertschaften von Polizisten notwendig sind, um Fußballspiele bis in die fünfte Liga abzusichern. Hier werden wir künftig andere Wege gehen müssen. Deshalb haben die Koalitionsfraktionen von CDU und SPD jetzt einen Antrag für mehr Sicherheit im Fußball eingebracht.

Am Donnerstag, den 25. Juni 2015, wird im Innenausschuss des Sächsischen Landtages die öffentliche Anhörung zum gemeinsamen Antrag der Koalitionsfraktionen mit dem Titel „Sicherheit im Fußball – Fans schützen, Gewalttäter konsequent verfolgen" stattfinden.

   
Oliver Fritzsche - Ihr Oberbürgermeisterkandidat