Kupfer zum Jahrestag des Mauerbaus: „Barbarischstes Bollwerk der SED-Diktatur konnte den Freiheitswillen der Ostdeutschen nicht brechen. Unrecht und Verbrechen an der innerdeutschen Grenze dürfen niemals in Vergessenheit geraten“

Zum morgen bevorstehenden Jahrestag des Berliner Mauerbaus vor 54 Jahren erklärt Frank Kupfer, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion:

„Die Berliner Mauer war 28 Jahre lang das Sinnbild der Teilung Deutschlands und das barbarischste Bollwerk der SED-Diktatur, die nur durch das Einsperren der eigenen Bevölkerung ihre Macht sichern konnte. An keinem anderen Ort der rund 1400 Kilometer langen innerdeutschen Grenze war die Brutalität und Unmenschlichkeit des DDR-Regimes deutlicher zu spüren, wie an der 3,60 Meter hohen Mauer mitten durch Berlin.

Auch wenn wir heute wissen, das Beton, Stacheldraht, Scharfschützen und Minenfelder den anhaltenden Freiheitswillen der Ostdeutschen nicht brechen konnten, ist für die CDU-Fraktion der 13. August ein Gedenktag an dem all unser Respekt und Mitgefühl denen gilt, die in und durch die SED-Diktatur gestorben sind, gelitten haben und denen die Mauer unermessliches persönliches Leid zugefügt hat. Gerade heute, ein Vierteljahrhundert nach der deutschen Wiedervereinigung, gilt es, sich und vor allem der jungen Generation den Wert des hohen Gutes der Freiheit bewusst zu machen und sich allen Geschichtsverfälschern in unserem Land entgegenzustellen. Das Unrecht und die Verbrechen, die zwischen 1961 und 1989 an der Berliner Mauer und der gesamten innerdeutschen Grenzen geschehen sind, dürfen niemals in Vergessenheit geraten.

Die CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages hat und wird sich auch zukünftig allen Bestrebungen des Vergessens widersetzen. Das sind wir den über 1700 Grenztoten und ihren Hinterbliebenen schuldig."