CDU-Kulturpolitikerin: „Landesausstellung soll nachhaltiger werden“

Heute wurden von der Staatsregierung die Planungen zur 4. Sächsischen Landesausstellung zum Thema Industriekultur vorgestellt. Das Kabinett hat heute beschlossen, die Ausstellung im Jahr 2020 in Zwickau durchzuführen.

Dazu erklärt die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Aline Fiedler: „Sachsen ist für eine Landesausstellung zum Thema Industriekultur prädestiniert! Deshalb haben wir als CDU-Fraktion dies im Landtag 2011 beschlossen."

„Die Landesausstellung bietet die Chance, Industriekultur unserer Region über die Grenzen des Freistaates bekannt zu machen. Außerdem ermöglicht sie den Blick nach vorn. Industriekultur ist auch für die Zukunft identitätsstiftend und gehört zum Kulturland Sachsen dazu", sagt Fiedler.

Die Landesausstellung soll im sogenannten Audi-Bau in Zwickau stattfinden. Dafür wird das denkmalgeschützte Gebäude für die Zeit der Ausstellung angemietet und extra für geschätzt 5 Mio. Euro umgebaut sowie saniert. Die CDU-Kulturpolitikerin: „Dieses Verfahren ist aber nicht nachhaltig genug! Für künftige Landesausstellungen sollte das Konzept weiter entwickelt werden."

Fiedler: „Sachsen sollte auf Ausstellungsgebäude zurückgreifen, die auch danach für Kultur vor Ort genutzt werden können." Dabei könnte sich Sachsen ein Beispiel an Bayern nehmen. Dort wird für die Bayerische Landesausstellung für ein landesgeschichtliches Thema bewusst auf bestehende Ausstellungsgebäude und Schauplätze zurückgegriffen.