CDU-Gesundheitspolitiker: „Hausärzte stärken und Patientenakten besser vernetzen“ - Gesundheitsexperten der Union fordern gerechte Bezahlung und besseren digitalen Datenaustausch zwischen Ärzten

(Dresden, 4. Juli 2017) Die gesundheitspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Landtagsfraktionen haben im Ergebnis ihrer diesjährigen Fachtagung Ende Juni in Berlin einen Schwerpunktkatalog erarbeitet. Darin werden die aktuellen Herausforderungen für das Gesundheitswesen klar benannt. Ziel ist es, die ambulante und stationäre Versorgung zukunftsfest zu gestalten.

Dazu erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Oliver Wehner: „Wir wollen das Gesundheitssystem fit für die Zukunft machen. Gerade für Sachsen ist dabei die Unterstützung niedergelassener Haus- und Fachärzte ein wichtiger Baustein. Deren Leistungen sollen in gleicher Höhe vergütet werden, wie die ihrer Kollegen in Krankenhäusern. Eine Landarztquote bei der Vergabe der Stipendien für das Medizinstudium begrüßen wir dabei ausdrücklich."

Der CDU-Gesundheitsexperte betont weiter: „Der Austausch unter den Ärzten soll künftig noch schneller und unkomplizierter möglich werden. Für die elektronische Übermittlung von Krankenhausakten, Medikamentenplänen oder Notfalldaten muss ein einheitlicher digitaler Standard entwickelt und in den Bundesländern umgesetzt werden. Erste erfolgreiche Tests der elektronischen Gesundheitskarte sind der Grundstein für eine flächendeckende Vernetzung in ganz Deutschland."

Die „Berliner Erklärung 2017" der Fachpolitiker sieht weiterhin vor, die angestrebte Digitalisierung spätestens 2018 umzusetzen.