"Strukturen müssen weiter optimiert und Kosten eingespart werden" - CDU-Medienpolitiker fordern weitere Anstrengungen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten

(Dresden, 10. Januar 2018) Die Medienpolitiker der CDU-Fraktion führten heute ein Arbeitsgespräch mit MDR-Intendantin Prof. Dr. Karola Wille. Im Mittelpunkt standen Auftrag und Strukturoptimierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im digitalen Zeitalter.

Dazu erklärt die medienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Aline Fiedler: "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk leistet einen unverzichtbaren Beitrag für den demokratischen Meinungsbildungsprozess in Deutschland, insbesondere durch unabhängige, frei verfügbare und wirtschaftlich unabhängige Informationen. Für mich sind das zentrale Bausteine für die weiterhin notwendige Akzeptanz in unserer Gesellschaft, die tagtäglich durch überzeugende Programmangebote geschaffen werden muss. Dabei wird der Kultur- und Bildungsauftrag nach meiner Auffassung aber weniger durch Krimis und Serien, als vielmehr durch gute Reportagen, Dokumentationen und Nachrichten erfüllt."

Fiedler weiter: "Durch die verpflichtenden Rundfunkbeiträge legen wir als Gesellschaft zu Recht besonders hohe Maßstäbe an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Glaubwürdigkeit, Transparenz und Bürgernähe sind wichtig, um Vertrauen zu erhalten und auszubauen. Hier sind die Sender weiter selbst gefordert."

"Der seit September 2017 vorliegende ARD-Bericht zu Auftrag und Strukturoptimierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im digitalen Zeitalter ist eine gute Grundlage für die weitere medienpolitische Arbeit. Die enthaltenen Überlegungen zu Strukturoptimierungen und Kosteneinsparungen gehen dabei in die richtige Richtung. Besonders der MDR hat für die Einsparung von Kosten große und für andere Sender beispielhafte Anstrengungen unternommen. Zum jetzigen Zeitpunkt halte ich vorschnelle Forderungen nach einer Beitragserhöhung für nicht angebracht. Erst müssen alle Möglichkeiten bei den Rundfunkanstalten selbst ausgeschöpft werden - hier sind weitere Anstrengungen notwendig", sagt die CDU-Medienpolitikerin.

   
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