"Finanzierung von Vor- und Nachbereitungszeiten ist der nächste richtige Schritt" - CDU-Bildungspolitiker Patrick Schreiber zum Ergebnis der Kita-Umfrage

(Dresden, 22. Mai 2018) Heute hat Sachsens Kultusminister Christian Piwarz die ersten Ergebnisse der Kita-Umfrage vorgestellt.

Dazu sagt der CDU-Bildungspolitiker Patrick Schreiber: "Die Kita-Umfrage als eine Form der gelebten Bürgerbeteiligung bestätigt einerseits die hohe Qualität und das Engagement in Sachsens Kindertageseinrichtungen. Andererseits gibt das Ergebnis die Zielrichtung für weitere Verbesserungen in den kommenden Jahren vor. Deshalb danke ich allen Kita-Leitern, Erziehern und Eltern, die sich an der Umfrage beteiligt haben. Jetzt gilt es, das Ergebnis so schnell wie möglich im Jahr 2019 in die Realität umzusetzen."

Schreiber ist selbst Mitglied des Beirates zur Begleitung und Bewertung der Kita-Umfrage, in dem neben Fachpolitikern auch Vertreter der Gewerkschaften, Kommunen, der Liga der Freien Wohlfahrtspflege, der Graswurzelinitiative sowie der Kita-Basis vertreten waren. Er sagt: "Der Beirat hat sich einmütig für die künftige Finanzierung von Vor- und Nachbereitungszeiten entschieden. Aus fachpolitischer Sicht bedeutet diese Maßnahme die wohl wirksamste Form der Entlastung für alle Erzieher und das kommt wiederum den Kindern und Eltern direkt zu Gute."

"Erstaunlich klar war auch die Antwort auf die Frage, was für Eltern wichtiger ist: die Qualität der frühkindlichen Bildung oder die Absenkung der Elternbeiträge. Nur 5,7% der Eltern bevorzugen eine Absenkung. Das zeigt, wie wichtig sächsischen Eltern die Qualität in der frühkindlichen Bildung ist. Andererseits ist ihnen auch bewusst, dass es diese nicht zum Nulltarif geben kann", so Schreiber.

Weiter sagt er: "Das Ergebnis bestätigt uns außerdem in unserer Politik, die schon heute eine finanzielle Entlastung für diejenigen bringt, die diese Beiträge nur schwer leisten können. Wir unterstützen gezielt Familien mit mehreren Kindern, sozial Schwache sowie Alleinerziehende, deren Kosten ganz oder teilweise von den Kommunen übernommen werden."

Hintergrund

36.523 Menschen beteiligten sich an der Umfrage. 70 Prozent der Kitas nahmen teil. Dies umfasst 1.985 Kita-Leiter (63%) und 12.614 Erzieher/Fachkräfte (35%). 39.461 Kita-Eltern beteiligten sich, das entspricht einer eine Quote von 13 %.
Alle Ergebnisse finden sie hier.

   
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