In den neuen Abschnitt wurden insgesamt 144 Millionen Euro investiert, wovon der Bund insgesamt 111 Millionen Euro als Fördersumme bereit stellte. Da Teile der Strecke unmittelbar am Rande der früheren Tagebaue Witznitz und Espenhain entlang führen, waren teilweise Maßnahmen zur Verdichtung des Bodens notwendig.

„Die Freigabe des neuen Teilstückes der A 72 bringt für die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere in Espenhain eine spürbare Entlastung. Sie bietet den anliegenden Kommunen zudem die Chance sich als Wohn- und Gewerbestandort weiterzuentwickeln und die touristischen Möglichkeiten durch die Nähe zu den Seen besser zu nutzen. Ich freue mich, dass uns dies durch sowohl durch Hilfe vom Bund als auch vom Freistaat Sachsen gelungen ist“, so Oliver Fritzsche.

Nach der offiziellen Freigabe durch den parlamentarischen Staatssekretär im Bundesinnenministerium Marco Wanderwitz und den Sächsischen Verkehrsminister Martin Dulig nutzten zunächst einmal Skater, Radfahrer und Jogger die Möglichkeit den neuen Autobahnabschnitt zu erkunden, bevor dieser am Nachmittag für den Auto- und LKW-Verkehr freigegeben wurde.

 

Feierliche Freigabe des neuen Teilstücks der A 72 Richtung bei Rötha