(Markkleeberg, 9. November 2020) Am 9. November vor 82 Jahren brannten in  Deutschland Synagogen. Läden, Büros und jüdische öffentliche Einrichtungen wurden zerstört.

Im Nachgang zu den Ereignissen wurden jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger aufgrund Ihres Glaubens in einem nie dagewesenen Ausmaß verfolgt, verschleppt und diskriminiert. Mit der Reichspogromnacht begann der größte Völkermord in Europa.

Am heutigen Tag erinnern wir an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft mit Mahnwachen an den Stolpersteinen in den Städten und Gemeinden des Landkreises Leipzig, unter anderem in Markkleeberg, Markranstädt und Groitzsch.

„Auch wenn es in diesem Jahr eine andere Art des Erinnerns ist, ist es wichtig, dass wir gerade in der heutigen Zeit  ein Zeichen für Toleranz, gegen Rassismus und gegen Menschenfeindlichkeit setzen, damit sich diese Ereignisse nie wiederholen. Bereits heute gibt es nicht mehr viele Zeitzeugen, die uns von Ihrem Schicksal berichten und uns so ein mahnendes Beispiel sind. Wir müssen solche Gedenktage nutzen, um insbesondere den jungen Menschen bewusst zu machen, dass sich diese schrecklichen Taten nie wiederholen dürfen und es unser aller Aufgabe ist, unsere demokratischen Werte zu schützen“, so Oliver Fritzsche.

 

Gedenken an die Opfer dea Nationalsozialismus

   

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