(Dresden, 22. September 2022) Heute hat der Sächsische Landtag auf Antrag der CDU-Fraktion über das "Zukunftszentrum für Deutsche Einheit" debattiert. Plauen und Leipzig wollen mit einer gemeinsamen Bewerbung das Zukunftszentrum nach Sachsen holen.

Dazu sagt der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion und vogtländische Abgeordnete, Sören Voigt: "Das, was von Plauen und Leipzig ausgegangen ist, weckt noch heute Emotionen und verbindet die Köpfe und die Herzen der Menschen miteinander. Aber die beiden Standorte sind mehr als Wahrzeichen. Das ist bei dieser Bewerbung um den Zuschlag für das Zukunftszentrum entscheidend! Sie sind ein starkes Standortduo, bestehend aus einer wachsenden Metropole und einer mittelgroßen Stadt, die starke Verbindungen in den ländlichen Raum hat."

"Ohne Plauen und Leipzig wäre die deutsche Geschichte anders verlaufen und Europa hätte heute vielleicht ein anderes Gesicht. Das darf man nicht einfach zur Seite wischen. Das muss gewürdigt werden", so Voigt.

Und der Leipziger CDU-Abgeordnete Andreas Nowak sagt: "Leipzig ist DIE Metropole der friedlichen Revolution. Hier war die Welt schon immer zu Gast. Leipzig entstand an der Kreuzung der Via Regia und der Via Imperii. Unsere Erfolgsgeschichte basiert auf Mobilität und Handel und geistigem Austausch. Hier waren und sind Wandel und Transformation Alltag. Deshalb sind Leipzig und Plauen der richtige Standort für das Zukunftszentrum."

"Besonders überzeugend ist aber der Zukunftszug. Damit erreichen wir Menschen, die das Zentrum von sich aus vielleicht nie besucht hätten. Mit dem Zukunftszug bringen wir das Zentrum auch in die Fläche. Deshalb ist der Ansatz so viel überzeugender als rein statische Mitbewerber. Kämpfen wir alle gemeinsam um den Zuschlag. Das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation gehört nach Plauen und Leipzig", so Nowak.

 

Hintergrund:
Anlässlich des 30. Jahrestages der Friedlichen Revolution und der Deutschen Einheit hatte eine Expertenkommission die Einrichtung eines "Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation" in einer ostdeutschen Stadt empfohlen. Ministerpräsident Michael Kretschmer hat bereits vor zwei Wochen beiden Städten die volle Unterstützung der Staatsregierung zugesagt hat. Die CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag unterstützt dies mit dieser Aktuellen Debatte und setzt ein Zeichen der Geschlossenheit.

 

   

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